Montag, 30. Januar 2012

Sind Schatten und Bild



Es ist ein unendliches Schwanken
vom Richtig zum Falsch.
Meine Schritte
treffen den wunden Punkt,
wir sind verletzt und straucheln,
schwanken,
fallen und bleiben liegen.
Für den Moment
geborgen in den Armen der Anderen.

Ich weiß noch immer nicht
des Traumes Ziel, weiß nicht,
wohin mich das zieht und
wohin wir uns verlieren. Verstreuen.
In alle Winde zerstreut fliegen wir,
verloren auf all unseren Wegen.

Du bist mein.
Ich reiß dich mit mir.
Wir Suchenden -
suchen das Heil,
unser Heil im Rad des Lebens.
Suchen uns.
Spiegelwort? Spiegelt das Leben -
vergangen, -ändert?
Sich suchen. Im Licht des Himmels,
himmelwärts streben, ich gebe auf.

Gehe auf und
gebe dir mein Herz und meine Seele,
verfließen zum Wunsch, zur Sehnsucht
nach dem wahren Wert,
dem wahren Wort und niemals vergeht
der Schimmer in - wessen Augen?
Du lügst.
Unwahrheit tropft von deinen Lippen.

Ich
will sie auffangen
in einen Kreis legen,
will ihre Teile sammeln und setzen.
Setzen lassen. Es ist wahr.

Suchend. Schwankend.
Vom Richtig zum Falsch.
Weil eigentlich nichts richtig, nichts falsch,
weil eigentlich alles nur menschlich und
alles voran.

Ich gehe.
Gebe mich, wahr,
schwanke vielleicht, doch bin stark,
bist stark, wir sind
Schatten und Bild,
sind Fall und Schlag-
Aufschlag, wir schlagen auf,
finden uns wieder,
neu erfunden
dreht es sich
um uns. Mitte.
Mitte gefunden
in dir.

                             [o]
                      petit Indien
                      30/01/2012
[soundtrack: Keziah Jones - Here Again]