Mittwoch, 9. November 2011

Schwerelos

Ruhe stülpt sich
über mich.
Wie ein dichtes Netz
nimmt sie mich
fest in den Arm,
übergibt der dunklen Nacht
festen Schlaf,
festes Glück
und alles,
was ich ersehnt,
zurück.

Voller Liebe,
Ruhe und Rast.
Kreise nicht,
schwanke nur.
Bin schwerelos - 
meine Schwere
los.

Du
machst mich
ganz, machst
mich.
Du
begreifst meinen
Schritt, ergreifst
meine Hand, 
hältst
fest

Ruhe lässt mich
los - sehen, weiter.
Lässt mich wagen,
wandern, klare Luft.
Wir atmen
unser Leben.

 
[o] 
09/11/11 petit Indien
[soundtrack: Paul Kalkbrenner - Dockyard]

4 Kommentare:

  1. Ein sehr schöner Text, wie ich finde. Er macht Ruhe in mir... Interessanterweise haben wir dazu einige Gedanken, die sich sehr ähneln, wie ich finde.

    "Sie verleiht mir Flügel,
    hebt mich in den Himmel,
    macht die Welt einfach
    und voller Neuem zugleich.

    Sie hält mich geborgen,
    lässt mich mich verlieren,
    doch niemals verloren
    wohin ich auch geh."

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  2. Das ist wahre Poesie!
    Danke für diesen schönen Moment, der mir mal wieder gezeigt hat, wie gut Kunst der Seele tut!

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  3. Einfach schön :)
    Man fühlt sich selbst so luftig leicht und schwerelos.
    Toll!
    Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut vor dir ;)

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  4. wunder-wunderschön!
    man merkt, dass es dir gut geht...
    und wie du mit worten jonglierst und sie dann passgenau in dieses puzzle, was sich zu recht poesie nennt, einfügst!
    du hast wirklich einen tollen stil!
    deine krawallsschwester im exil...^^
    ps.: dein blog wird immer schöner! und das mit dem soundtrack is klasse!

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